Italiens designierter Ministerpräsident Monti hat angekündigt, den maroden Staatshaushalt zu sanieren. Auf diese Weise will er Glaubwürdigkeit wieder gewinnen - sowohl an den Finanzmärkten, als auch bei seinen Landsleuten. Die müssen sich aber auf harte Einschnitte gefasst machen.
Angesichts der anhaltenden Gewalt im Land hat die EU ihre Sanktionen gegen das Regime in Damaskus ausgeweitet. Weitere 19 Personen wurden mit Einreiseverboten und Kontensperrungen belegt. Syriens Außenminister Moualem entschuldigte sich unterdessen für die Angriffe auf Botschaften in Damaskus.
Der norwegische Attentäter Breivik bleibt weitere zwölf Wochen in Untersuchungshaft. Der 32-jährige Rechtsradikale wollte den Gerichtstermin zu einer Erklärung nutzen, wurde daran aber vom Richter gehindert. Breivik hatte am 22. Juli 77 Menschen bei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utöya getötet.
Durchtriebene Banker und bestechliche Angestellte haben in den USA einen ganzen Landkreis in die Pleite getrieben. Auf Jefferson County im US-Bundesstaat Alabama lasten Milliardenschulden, weil die Kommune sich ein völlig überteuertes Sanierungsprojekt aufschwatzen ließ. Die Zeche zahlen die Bürger.
Sechs Wochen hat es gedauert, den vor Neuseeland havarierten Containerschiff "Rena" leerzupumpen. Nur noch rund 50 Tonnen befinden sich in den Tanks des Schiffs. Nun wollen die Rettungskräfte die rund 1200 Container von Bord bergen. Auch das dürfte schwierig werden.
Valdeluz bei Madrid sollte ein Symbol für die Wirtschaftskraft Spaniens werden: Die Stadt wurde für 30.000 Menschen geplant, aber nur 3000 kamen. Heute stehen Geschäftshäuser leer, Straßenzüge sind verwaist. Die Immobilienblase und mit ihr auch überzogene Investoren-Träume sind geplatzt.
Die Bürger in der Kaukasusrepublik Südossetien müssen in einer Stichwahl über ihren künftigen Präsidenten entscheiden. Im ersten Wahlgang erreichte kein Kandidat die nötige Mehrheit. Die Wahl in der von Georgien abtrünnigen Region wird aber nur von Russland anerkannt. Der Westen sieht sie weiter als Teil Georgiens.
Bundesbankchef Weidmann hat Europas Staaten aufgerufen, ihre Probleme schnell anzugehen und die Schuldenkrise zu bewältigen. Forderungen, die EZB solle auch mit der Notenpresse helfen, wies er zurück - und die zunehmenden politischen Beeinflussungsversuche seien "gefährlich".